Anlagenbau

Die Einbeziehung in die verschiedenen Ausbaustufen ermöglicht während eines 85 m langen Rundganges auch dem ungeübten Modelleisenbahner Einblick in Aufbau, Technik und Gestaltung unserer Anlage.

Das 4-Phasen-Konzept gestattet den Blick hinter die Kulissen des Modellanlagenbaus. So kann vom Rahmenbau über Trassierung inkl. Schattenbahnhöfen und Gleiswendel, der Verdrahtung bis zur Geländegestaltung jede wichtige Bauphase betrachtet werden.

Auf einen Großbahnhof wurde verzichtet. Stattdessen steht die Natur im Vordergrund. Weinberge,Sonnenblumen- , Mais- und Hopfenfelder, Flüsse und Seen fügen sich harmonisch in die Landschaft ein.

Bauphasen

Seit 1996 wird jedes Wochenende bis auf wenige Ausnahmen im Lok Land gebaut. Die Landschaft wächst – mal mehr mal weniger. Welche Bauphase gerade Vorrang hat, entscheidet zum Teil auch die persönliche Motivation zwischen handwerklicher oder kreativer Arbeit.

Praxis

Wie wir bauen...

Bevor es an die eigentliche Landschaftsgestaltung geht, muß natürlich erst einmal die Basis dafür geschaffen werden.

Wir bevorzugen zwei Methoden. Für größere freitragende Geländeteile bilden Geländespanten mit Drahtgewebe die Grundlage für die Landschaft. In allen anderen Fällen dient eine durchgehende Grundplatte als Basis für Hartschaumplatten mit denen die Landschaft modelliert wird.

Um die einzelnen Teile außerhalb der Anlage größtenteils zu gestalten entsteht die Landschaft in Segmentbauweise. Dies ist insbesondere bei Detailarbeiten von Vorteil.

Technik

Für LOK LAND ist die exakte Orientierung am Vorbild auch hier erste Grundregel. Optimaler Trassen – und Gleisbau, perfekte elektronische Steuerung mit entsprechender Signalausstattung garantieren originalgetreue Betriebsabläufe.

Wie die Bahn benutzen wir Signale mit eindeutig definierten Symbolen. Signalbewegungen, die der Wirklichkeit entsprechen lassen die letzten Grenzen zwischen Spiel und Realität verschwinden. Die Bewegungen der Signale entsprechen exakt der Wirklichkeit.

Die Betriebstechnik baut auf Perfektion, um einen reibungslosen Betrieb zu garantieren.

Steuerung

Für einen reibungslosen Ablauf unterliegt der Eisenbahnbetrieb bestimmten Regeln. Jede Strecke ist in Blockstrecken unterteilt, deren Befahren mittels Signalen geregelt ist. Das langsame und exakte Halten am Signal auch bei langen Bremswegen fasziniert die Besucher.

Hierzu verwenden wir im analogen Bereich die Blocksteuerung der Fa. Gebhardt Elektronik.

Das Fahren und Schalten übernimmt im digitalen Bereich die Zentrale von ESU, die Rückmeldung erfolgt über den SX Bus mit Besetztmeldern von MÜT Elektronik.

Der Fahrbetrieb wird mit dem PC und der Steuerungssoftware "TrainController Gold" von Jürgen Freiwald gesteuert.

Die Besetztmeldung reagiert auf Lokomotiven, die Isoliernaben der Wagen müssen mit Leitlack (Graphitspray) überbrückt werden, daß sich ein Widerstand ergibt.

Gleiswendel

Auf dem Bild ist einer von 2 Gleiswendeln und je ein Schattenbahnhof der Haupt- und Nebenstrecke zusehen. Bewährt hat sich die Konstruktion mit Gewindestangen die eine exakte Einstellung der Durchfahrtshöhe ermöglichen. Jeder Gleiswendel hat einen Aussendurchmesser von 2 Meter. Der Aufbau besteht aus 10mm Gewindestangen, die Gleistrasse ist aus 10mm Sperrholz.

Jeder Gleiswendel hat eine Gleislänge von 60 Meter, ist in 30 Blockstrecken aufgeteilt und elektronisch gesteuert. Die Zuglänge ist unerheblich. In beiden Gleiswendeln herrscht reger Zugbetrieb. Die Wendel dienen gleichzeitig als Schattenbahnhöfe für eine der beiden Hauptstrecken.